Teamarbeit:  Die wichtigste Grundlage für jeden Hundesport

Wir, vom Schutz-u. Gebrauchshunde Verein Kraiburg, können Dir zeigen wie man eine moderne, leicht verständliche und klare Kommunikation mit seinem Hund herstellt.

 

Unser Ziel ist es, dem Hund den Spass an der Arbeit zu vermitteln.

Der Hund soll aktiv die Arbeit einfordern lernen, damit die Hörzeichen für ihn dann nicht mehr Anweisungen oder Befehle sind, sondern die Erlaubnis, eine ersehnte Übung endlich Ausführen zu dürfen.

Die Übungen werden Schritt für Schritt erklärt, in Einzelteile zerlegt

und nach dem Motto "wenig-zackig-richtig" erarbeitet.


Aber ohne Fleiß kein Preis:

Ein sorgfältiger Übungsaufbau, Regelmäßigkeit, Ritualisierung, dass richtige einsetzen von Emotionen und eine klar definierte Vorstellung davon wohin man mit seinem Teampartner will, sowie viele, viele. . . Übungseinheiten gehören deswegen unabdingbar zum  Erfolgsrezept.

 

Warum gerade Gebrauchshundesport ?  Ob IGP oder Mondioring:

Der Schutzhundesport gilt als eine der ältesten Hundesportarten und stellt wohl die "Königsdisziplin der Hundearbeit" dar.

Ziel der Gebrauchshundeausbildung ist ein ausgeglichener, belastbarer und selbstsicherer Hund mit unbedingtem Gehorsam und einer starken Bindung zu seinem Menschen.

Wir trainieren gerne mit Teams, die die gleichen Ziele wie wir ehrenamtlichen Vereinsmitglieder verfolgen, nämlich irgendwann eine Prüfung ablegen zu wollen oder bei einem Wettkampf zu starten.

Wir sind der Meinung, das ein "Grundlabentraining", wie man es zur Sporthundeausbildung benötigt, jedem Hundehalter und seinem Hund gut tun würde. Das Minimalziel eines jeden sollte immer eine Begleithundeprüfung sein.

Dieses Grundlagentraining findet jeden Samstag,  von ca. 15.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr,  bei uns statt.

 

Die Begleithundeprüfung:    Voraussetzung für alle weiteren Ausbildungskennzeichen oder sportlichen Aktivitäten.

Ausbildungskennzeichen:  BH/VT

 

Die Prüfung umfasst einen Verkehrsteil (Verhalten im Straßenverkehr mit Wesenstest). Eine schriftliche Prüfung, in der die Sachkunde des Hundeführers geprüft wird und einen Leistungsteil, in dem der Hund in der Führigkeit, der Freifolge, dem Verhalten in einer Personengruppe und der Ausführung der Hörzeichen Fuss, Sitz, Platz, Hier und Ablegen unter Ablenkung geprüft wird.

 

 IGP: Die zu erbringenden Leistungen sind seit 1/2019 in der IGP (Internationale Gebrauchshunde Prüfungsordnung) geregelt und in mehrere Leistungsstufen für Fährte, Unterordnung mit Sprüngen und Schutzdienst unterteilt. (Bis 12/2018 IPO)

Die höchste geprüfte  Stufe stellt die sogenannte "IGP 3" dar, in der alle nationalen und internationalen Wettkämpfe ausgetragen werden.

 

Mondioring:  Eine Gebrauchshundesportart, die seit 2019 offiziell vom BLV angeboten wird. Sie umfasst folgende 3 Disziplinen:

Unterordnung, Sprünge und Schutzdienst, die ebenfalls in 3 Leistungsklassen unterteilt sind.

Im Mondioring gibt es kein Schema. Es bestehen zwar ganz klare Regeln, doch der Ablauf des gesamten Programms ist nicht fix vorgegeben. Die Reihenfolge der Disziplinen (UO, Sprünge, SD) ist immer gleich jedoch werden innerhalb jeder Disziplin die Reihenfolgen immer neu ausgelost.

Hier wird vom Mensch/Hund Team viel Sportlichkeit und Flexibilität verlangt. Kein Training gleicht dem anderen, keine Prüfung entspricht einer klaren Vorgabe.

Die Anforderungen an die Hunde sind hoch: Nur selbstbewusste, triebstarke Hunde mit sicherem Wesen, Nervenfestigkeit, Unerschrockenheit und absolutem Gehorsam mit einer starken Bindung zu seinem Menschen sind den vielfältigen Aufgaben im Mondioring gewachsen.

Teamarbeit Fährte

 

Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz, innere Ruhe, Geduld und Ausdauer.

Wer diese Eigenschaften bei sich findet wird sicher bei der Ausbildung seines Teampartners zum IGP-Hund oder Fährtenhund-Spezialisten viel Freude haben.    

 

Für Hunde die natürlichste Sache der Welt. . .

Teamarbeit Schutzdienst

 

In der modernen Gebrauchshundeausbildung arbeitet man heute in drei Bereichen:   

Triebförderung, Gehorsamsübungen  und Aggressionskontrolle.

Jeder Teil wird "Schritt für Schritt" erarbeitet und später

zusammengeführt.

 

Jeder der mit uns trainiert, muss irgend wann selbst einmal in einem Mondioringanzug stehen oder einen IGP Hund am Schutzarm spüren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, Hunde im Schutzdienst zu arbeiten.

 

Hunde welche in der Polizeiverordnung des Innenministeriums als  "gefährliche Hunde"  gelistet sind nehmen wir nur ins Schutzdiensttraining mit auf, wenn eine BH/VT Prüfung bereits abgelegt wurde und der Hundehalter suveräne Kontrolle über seinen Hund hat, da hier sonst der Ärger mit dem Ordnungsamt schon vorprogrammiert wäre.